Sozialdemokratische Partei Deutschlands - Ortsverein Dachau

Volksbegehren "Rettet die Bienen!": Aktionskreis gegründet, SPD mit dabei

Ortsverein

Eintragungsfrist in den Rathäusern vom 31. Januar bis 13. Februar 2019

Volle Unterstützung von der SPD Dachau

Hier die Pressemitteilung:

Im Landkreis Dachau hat sich ein überparteilicher Aktionskreis für das Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen!“ gebildet. Als Sprecher fungieren Peter Heller aus Dachau und Adrian Heim aus Karlsfeld.

Vom 31. Januar bis 13. Februar können die Bürger im Rathaus/Bürgerbüro unter Vorlage des Personalausweises für das Volksbegehren unterschreiben. Bis dahin will das neu gegründete lokale Bündnis die Wähler im Landkreis Dachau mobilisieren.

„94.700 Unterschriften wurden bayernweit für die Zulassung des Volksbegehrens gesammelt, darunter auch ca. 1000 aus dem Landkreis Dachau. Das ist ein gute Basis. In der Eintragungsfrist brauchen wir aber mindestens das Zehnfache an Unterschriften, um das Volksbegehren erfolgreich abschließen zu können. Dies kann nur gelingen, wenn es in allen Gemeinden im Landkreis Dachau aktive Unterstützer gibt, die für die Mobilisierung der Wähler sorgen“, so Aktionskreis-Sprecher Adrian Heim.

Einige Kreis- bzw. Ortsverbände von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke und ÖDP haben sich bereits dem Aktionsbündnis angeschlossen, darüber hinaus Kreisgruppe und mehrere Ortsgruppen des BUND Naturschutz, die Agenda 21 Petershausen, der Kreisimkerverein, der Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege, sowie mehrere Kommunale Wählervereinigungen (Bündnis für Dachau, Bündnis für Karlsfeld, Wählergruppe (Um)weltdenken Markt Indersdorf, Bürgergemeinschaft Odelzhausen).

„Wir suchen aber noch weitere Unterstützergruppen, um wirklich in allen Landkreisgemeinden vor Ort vertreten zu sein“, so Peter Heller.

Ziel ist es, in Bayern das wirksamste Naturschutzgesetz Deutschlands zu schaffen. Ein Biotopnetzverbund soll die Verinselung von einzelnen geschützten Gebieten beenden. Das Ausbringen von Pestiziden soll eingedämmt werden, um nicht nur den Bienen, Schmetterlingen und Vögeln, sondern dem gesamten Artenreichtum bessere Überlebenschancen zu verschaffen. An den Gewässern sollen Uferrandstreifen verpflichtend geschützt werden und in der landwirtschaftlichen Ausbildung sollen die Gründe des dramatischen Artenschwunds zum Lehrinhalt gemacht werden. Auch für den Ausbau der biologischen Landwirtschaft soll es gesetzlich festgelegt Ziele geben.

Großen Wert legen die Initiatoren darauf, dass es sich nicht um eine Initiative gegen die Landwirtschaft handelt. Die bäuerlich arbeitenden Familienbetriebe seien vielmehr die Leidtragenden einer verfehlten Agrarpolitik, die sie in ein System des „Wachsen oder Weichen“ drängt und zu einem gigantischen Höfesterben geführt habe.

 
 
 

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